Drag Grease STICKY | Bremsfett 6 g

Fett geeignet für - Konsistenz: Heavy

Verkaufspreis 19.95 €Regulärer Preis
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Drag Grease STICKY | Bremsfett 6 g

RL-Angelrollentuning- Drag Grease STICKY | Bremsfett 6 g -

Das Levitation Engineering STICKY ist ein Bremsfett (Drag Grease) für die Bremsscheiben deiner Spinn- und Baitcasterrolle. Es ist die Variante mit der höchsten Viskosität der Control-Grease-Serie und gibt der Bremse beim Anbremsen einen spürbaren Halt. Genau das, was du willst, wenn der Anhieb kräftig sitzen und die Bremse den Fisch unter konstantem Druck kontrolliert halten soll.

Charakteristik und Viskosität

Die Control-Grease-Serie von Levitation Engineering ist ein Bremsfett, das gezielt auf das reale Bremsverhalten abgestimmt ist: Losbrechmoment, Nachlauf und Bremskraft. STICKY setzt auf eine hohe Viskosität und hohe Konsistenz. Beim Anbremsen entsteht ein kurzer, definierter Halt, der für einen kräftigen, schnellen Anhieb sorgt, danach folgt eine gleichmäßige, kontrollierte Bremskraft.

  • Haltendes Anbremsverhalten: fester Start für einen kräftigen, sicheren Anhieb
  • Konstanter Druck im Drill: hält die Kontrolle über den Fisch, ohne die Bremse aufzugeben
  • Schnelle, saubere Landungen: bleibt reaktiv auf die Fluchten des Fisches
  • Hohe Wasserfestigkeit: stabile Bremsleistung auch bei Regen und starker Kälte

Empfohlener Einsatzbereich

STICKY ist die richtige Wahl, wenn du eine bissige, haltende Bremse willst, die dir beim Anhieb Widerstand gibt und im Drill konstant Druck auf den Fisch hält. Ideal für kräftigere Setups und überall dort, wo du beim Anbremsen ein definiertes Feedback und volle Kontrolle brauchst. Anwendbar auf Filz- und Carbon-Bremsscheiben gängiger Shimano- und Daiwa-Rollen sowie vieler Custom-Bremssysteme.

Die drei Varianten der Control-Grease-Serie

Die Serie deckt drei unterschiedliche Bremscharakteristiken ab, damit du je nach Rolle, Schnur und Angelstil das passende Fett wählen kannst:

  • STICKY (dieses Produkt): höchste Viskosität mit spürbarem Halt beim Anbremsen, für kräftige Anhiebe und kontrollierte Drills unter konstantem Druck.
  • SLIMY: schnellster Ansprechpunkt, folgt schnellen Bissen sofort. Für Finesse und dünne Schnur.
  • GLIDEE: der Allrounder mit gleichmäßigem Ansprechverhalten und stabiler Bremskraft bei jeder Einstellung, von leichter Bremse bis zur festen 3-Scheiben-Bremse ab Rollengröße 2500 aufwärts.

Dosierung und Anwendung

Das Fett vor dem Einsatz so auf die Bremsscheibe auftragen, dass es die Scheibe vollständig durchdringt. Erst dann liefert es sein volles Bremsverhalten. Die 6-g-Dose reicht für etwa 15 Anwendungen bei einer einzelnen Filzscheiben-Bremse.

Die Eckdaten in Kürze

  • Typ: Bremsfett (Drag Grease) für Filz- und Carbon-Bremsscheiben
  • Charakteristik: hohe Viskosität, haltendes Anbremsverhalten
  • Inhalt: 6 g (ca. 15 Anwendungen bei einer Filzscheiben-Bremse)
  • Eigenschaften: hoch wasserfest, wetter- und kältebeständig
  • Kompatibel: Shimano, Daiwa und viele Custom-Bremssysteme mit Filz- oder Carbon-Scheiben
  • Marke: Levitation Engineering (Japan)

Welches Levitation-Bremsfett passt zu mir?

Variante Charakter Ideal für
STICKY (dieses Produkt) Haltend, hohe Viskosität Kräftige Anhiebe, konstanter Druck im Drill, robustere Setups
SLIMY Schneller Ansprechpunkt Finesse, dünne dehnungsarme Schnur, schnelle Bisse
GLIDEE Allrounder, gleichmäßig Ein Fett für alles, leichte bis feste 3-Scheiben-Bremsen ab 2500

FAQ – Rollenfett für Angelrollen

Rollenfett wird hauptsächlich für stark belastete Bauteile einer Angelrolle verwendet. Dazu gehören vor allem das Hauptgetriebe, Zahnräder, mechanische Antriebsteile und teilweise auch der Wormshaft.

Im Vergleich zu Rollenöl ist Fett deutlich zäher und haftet besser an Bauteilen. Dadurch bleibt die Schmierung länger erhalten und schützt die Mechanik zuverlässig vor Verschleiß.

Die Wahl des richtigen Rollenfetts hängt vor allem von zwei Faktoren ab:

  • Konsistenz des Fetts (Soft, Medium oder Heavy)
  • Einsatzbereich in der Rolle

Soft-Fette sorgen für einen besonders leichten Lauf und werden häufig bei leichten Baitcasterrollen oder BFS Setups verwendet.

Medium-Fette sind der Allround-Bereich und eignen sich für die meisten Rollen.

Heavy-Fette sind besonders stabil und ideal für stark belastete Rollen oder größere Getriebe.

Rollenfett wird typischerweise in folgenden Bereichen verwendet:

  • Hauptgetriebe
  • Zahnräder
  • Wormshaft bei mittleren und größeren Rollen
  • stark belastete mechanische Bauteile
  • Bremssysteme mit geeignetem Drag Grease

Für schnell rotierende Teile wie Spulenlager oder Schnurlaufröllchen wird dagegen meistens Rollenöl verwendet.

In vielen Fällen werden Kugellager mit Rollenöl geschmiert, besonders wenn eine möglichst freie Rotation gewünscht ist.

Es gibt jedoch Ausnahmen. Einige Edelstahl-Kugellager oder Heavy-Duty-Lager sind bereits ab Werk gefettet. Hier sorgt Fett für:

  • besseren Schutz vor Korrosion
  • längere Schmierwirkung
  • höhere Belastbarkeit

Bei Spulenlagern von Baitcasterrollen wird dagegen häufig bewusst Rollenöl verwendet, um maximale Spulenrotation zu erreichen.

Bei Rollenfett gilt: Eine dünne Schicht reicht völlig aus.

Zu viel Fett kann die Mechanik schwergängig machen und den Lauf der Rolle negativ beeinflussen. Es genügt meist, eine gleichmäßige, dünne Schicht auf Zahnräder oder Bauteile aufzutragen.

Der wichtigste Unterschied liegt in der Konsistenz und dem Einsatzbereich.

Rollenöl ist dünnflüssig und eignet sich für schnell rotierende Bauteile wie Lager oder Schnurlaufröllchen.

Rollenfett ist deutlich zäher und eignet sich für stark belastete Bereiche wie Getriebe, Zahnräder oder Bremssysteme.

Eine gut gewartete Angelrolle verwendet in der Regel beide Schmierstoffe in Kombination.

Ja, Rollenfett kann sogar helfen, das Eindringen von Wasser und Schmutz zu erschweren.

Viele Angler nutzen Fett gezielt, um sogenannte Entry Points der Rolle zu schützen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Gehäuseschrauben
  • Seitenplatten-Dichtflächen
  • Frame-Übergänge
  • Levelwind-Cap Gewinde

Eine dünne Fettschicht kann hier wie eine zusätzliche Schutzbarriere wirken und verhindern, dass Salzwasser oder Schmutz leicht in die Rolle eindringen.

Das hängt stark davon ab, wie oft und unter welchen Bedingungen du angeln gehst.

Als grobe Orientierung gilt:

  • gelegentliche Nutzung → 1–2 Wartungen pro Saison
  • regelmäßige Nutzung → alle paar Monate prüfen
  • Salzwasser oder intensive Nutzung → häufiger warten

Besonders Getriebe und stark belastete Bauteile sollten regelmäßig kontrolliert werden.