Dein Warenkorb (0)
Dein Warenkorb ist leer
Steuern sind enthalten, Versandkosten werden an der Kasse berechnet.
Dein Warenkorb ist leer
Steuern sind enthalten, Versandkosten werden an der Kasse berechnet.
Rollenfett wird in einer Angelrolle vor allem dort eingesetzt, wo Bauteile stark belastet werden oder unter Druck arbeiten. Durch seine zähflüssige Konsistenz bleibt Fett länger an Ort und Stelle und schützt die Mechanik zuverlässig vor Verschleiß.
Im Gegensatz zu Rollenöl eignet sich Fett besonders für Zahnräder, Getriebe und mechanische Komponenten mit höherer Belastung.
Das Hauptgetriebe gehört zu den wichtigsten Stellen für Rollenfett. Hier greifen Zahnräder ineinander und übertragen die Kraft beim Kurbeln.
Bei sehr leichten Rollen oder BFS Setups werden oft weichere Fette verwendet, während bei größeren Rollen ein stabileres Fett sinnvoll ist.
Auch andere Zahnräder und mechanische Antriebsteile profitieren von Rollenfett. Die Schmierung sorgt dafür, dass die Zahnräder sauber ineinandergreifen und sich nicht unnötig abnutzen.
Der Wormshaft bewegt den Schnurführer und wird je nach Rollengröße unterschiedlich geschmiert.
Fett sorgt hier für eine langlebige Schmierung und schützt die Mechanik bei höherer Belastung.
Einige Rollenfette sind speziell für Bremssysteme (Drag Systems) entwickelt.
Diese Fette sorgen dafür, dass:
Wichtig: Für Bremssysteme sollte immer ein dafür geeignetes Drag Grease verwendet werden, da nicht jedes Fett für diesen Bereich geeignet ist.
Auch andere mechanische Teile einer Angelrolle profitieren von Rollenfett, besonders wenn sie unter Druck arbeiten.
Dazu gehören zum Beispiel:
Hier sorgt Fett für eine stabile Schmierung und verhindert unnötigen Verschleiß.
Für schnell rotierende Bauteile ist Rollenfett in der Regel nicht geeignet. In diesen Bereichen wird stattdessen Rollenöl verwendet.
Typische Beispiele:
Hier würde Fett die Rotation verlangsamen und die Performance der Rolle beeinträchtigen.
In einigen Fällen können Kugellager jedoch bewusst mit Fett betrieben werden. Gerade Edelstahl-Kugellager oder Lager aus dem Heavy-Duty-Bereich sind häufig bereits ab Werk gefettet.
Das hat mehrere Vorteile:
Solche Lager werden häufig dort eingesetzt, wo nicht maximale Drehzahl, sondern Zuverlässigkeit und Haltbarkeit im Vordergrund stehen.
Beim Baitcaster Tuning werden Spulenlager dagegen oft bewusst mit dünnflüssigem Rollenöl betrieben, um eine möglichst freie Rotation der Spule zu erreichen.
Ein kleiner, aber sehr effektiver Trick bei der Wartung von Angelrollen ist es, Gehäuseschrauben leicht mit Rollenfett zu benetzen.
Das hat mehrere Vorteile:
Gerade beim Einsatz im Salzwasser kann dieser kleine Schritt helfen, Korrosion zu vermeiden und die Wartung der Rolle langfristig zu erleichtern.
Viele Angler sprechen in diesem Zusammenhang auch vom „Versiegeln der Rolle“. Dabei wird Fett gezielt an Stellen eingesetzt, an denen Schmutz oder Wasser in die Rolle eindringen könnten.
Viele Tuner fetten leicht folgende Bereiche, um das Eindringen von Salzwasser und Schmutz zu erschweren:
Diese Bereiche gelten als typische Entry Points für Wasser und Schmutz. Eine dünne Fettschicht kann hier wie eine zusätzliche Schutzbarriere wirken.
Wenn Fett an den richtigen Einfallstellen platziert wird, haben Salzwasser, Feuchtigkeit und Schmutz deutlich größere Schwierigkeiten, ins Innere der Rolle zu gelangen.
Bei Rollenfett gilt: Eine dünne Schicht reicht völlig aus.
Zu viel Fett kann die Mechanik unnötig schwergängig machen. Eine gleichmäßig verteilte, dünne Schicht sorgt für optimalen Schutz und einen ruhigen Lauf der Rolle.