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Bei der Wartung einer Angelrolle werden in der Regel zwei verschiedene Schmierstoffe verwendet: Rollenöl und Rollenfett. Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo sie ihre Vorteile am besten ausspielen.
Die wichtigste Grundregel lautet:
Rollenöl ist deutlich dünnflüssiger als Fett und eignet sich besonders für Bauteile, die sich schnell bewegen oder möglichst frei laufen sollen.
Typische Einsatzbereiche für Rollenöl sind:
Gerade bei BFS Rollen, Finesse Setups und beim Einsatz von leichten Ködern wird häufig ein sehr dünnflüssiges Rollenöl verwendet, um die Reibung zu reduzieren und eine möglichst freie Rotation zu erreichen.
Rollenfett ist deutlich zäher als Öl, haftet besser an Bauteilen und bleibt länger an Ort und Stelle. Dadurch eignet es sich besonders für Bauteile, die stärker belastet werden oder dauerhaft geschützt sein sollen.
Typische Einsatzbereiche für Rollenfett sind:
Rollenfett sorgt in diesen Bereichen für ruhigen Lauf, geringeren Verschleiß und eine stabile Schmierung unter Belastung.
Die kurze Antwort: Beides.
Eine gut gewartete Angelrolle benötigt in der Regel sowohl Rollenöl als auch Rollenfett. Öl sorgt für maximale Leichtgängigkeit bei schnellen Bauteilen, während Fett stark belastete Mechaniken schützt.
Wer nur Öl oder nur Fett verwendet, verschenkt oft Performance oder Schutz. Die beste Lösung ist daher eine gezielte Kombination aus beiden Schmierstoffen.
Je nach Rolle und Einsatzbereich kann bewusst von der Standard-Schmierung abgewichen werden.
Wenn du dir unsicher bist, orientiere dich immer zuerst am Einsatzbereich des Bauteils:
So findest du schnell den passenden Schmierstoff für deine Angelrolle.